Poetry

Glückliche Pferde galoppieren

Ein Beat soll es sein.
Einer der zieht und treibt.
Wie Pferde durch die Straßen.
Wilde natürlich.
Die wiehern und geradeaus rennen ohne Scheuklappen.

Und schwerelos soll es sein.
Leicht und klar.
Kraftvoll und satt.

Eine Fülle wie an der Cote d‘Azur.
Blau und salzig mit Sonne getränkt.
Die Haut erinnert sich noch wochenlang danach.
Und lässt mich rausgehen ob ich will oder nicht.
Auf der Suche danach.

Willenlos kenne ich gut.
Heute nicht mehr.
Und doch schaudert mir beim Gedanken daran mit fremden Männern einfach mit zu gehen.
Weil sie das wollen.
Weil ich so erzogen worden bin.
Zu gehorchen komme was wolle.
Als ob es noch schlimmer werden könnte als das was ist.
Naiv wie ein Kind.

Davon erzählt der Rhythmus in mir.
Der mich zieht und tänzeln lässt.
Der überlebt komme was wolle.
Der schnell und flexibel ist wie Michael Jackson auf der Herdplatte.
Wille kann sich erholen.
Wie von einer Krankheit.
Mit Zeit und Unterstützung.

Und doch.
Je weicher und sanfter mein Wille wird desto wilder wiehern die Pferde als ob sie einen Wind aus der Mongolei in den Nüstern tragen.
Nur dieses Mal frei.

Am 20. November 2016 auf dem Blog beautyandthebananaskinsofbeing.com veröffentlicht

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